COVID-19-Forschung

24.07.2020

DiagnostikNet|BB beteiligt sich erfolgreich an Förderaufruf des BMBF

  • Die eingereichten Forschungsprojekte sollen kurzfristig die Qualität von Antikörper-Tests (COVID-19) steigern
  • Langfristig ist personalisierte Medizin der Schlüssel zum Erfolg bei der Bekämpfung der Corona-Pandemie
  • Fünf von sieben eingereichten Forschungsprojekten überzeugen das BMBF


 
Das Brandenburger Institut für Molekulare Diagnostik und Bioanalytik (IMDB) – eine Einrichtung des DiagnostikNet|BB e.V. – qualifiziert sich im Rahmen einer Ausschreibung des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) für die Unterstützung von Forschungsprojekten. In fünf von sieben vorgeschlagenen Projekten sieht das BMBF Potenzial und fordert die Projektpartner auf, die entsprechenden Förderanträge zu stellen. Die Bewilligungsquote der vom IMDB koordinierten Vorhaben liegt damit über dem Durchschnitt der teilnehmenden Organisationen.

 
Die Forderung nach mehr Antikörpertests zur Eindämmung von COVID-19 werden aller Ortens gestellt. Aber nur qualitätsgesicherte Tests können ihren Zweck erfüllen. Daher ist es das kurzfristige Ziel der Forschungsprojekte, die Qualität von Antikörper-Tests für die COVID-19-Diagnose zu verbessern und zu sichern. Validierte Referenzproben, gesicherte epidemiologische und genetische Daten, stabile Proteine und Assays sind die Basis einer verlässlichen in vitro-Diagnostik. Im Fokus steht dabei die Zuverlässigkeit der Ergebnisse, gleichzeitig soll der Zeitraum zwischen der Entnahme der Probe und dem Vorliegen der Ergebnisse deutlich verkürzt werden.

 
Derzeit fehlt Ärzten und Wissenschaftlern weltweit das Wissen, weshalb SARS-CoV-2-Infektionen bei manchen Patienten einen schweren Verlauf nehmen, während andere sie verhältnismäßig beschwerdefrei überstehen. Auf lange Sicht sollen die Ergebnisse der Brandenburger Forschungsprojekte mit dazu beitragen, den Weg zu einer personalisierten Medizin zu ebnen. Die Vorstellung der Initiatoren ist es, einen Test bereitzustellen, der den Verlauf einer Infektion mit dem neuartigen Coronavirus individuell prognostiziert und die Frage beantwortet, ob jemand potenziell gefährdet ist oder nicht.

 
Das DiagnostikNet|BB mit seinen Partnern ist bei Fragen zur in vitro-Diagnostik inklusive COVID-19-Tests kompetenter Ansprechpartner für die Politik auf lokaler wie auf Bundesebene.

 

Auskunft
Prof. Jörg-M. Hollidt | Herr Dr. Robert Lange | Prof. Frank F. Bier
Vorstand DiagnostikNet|BB
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Über DiagnostikNet|BB
Das DiagnostikNet|BB (Netzwerk Diagnostik Berlin-Brandenburg e.V.) wurde 2007 gegründet und bündelt die Interessen hochinnovativer mittelständischer Unternehmen und international renommierter Forschungsinstitute aus allen Bereichen der in vitro-Diagnostik in Berlin-Brandenburg und weiteren acht Bundesländern sowie aus der Schweiz und Frankreich. Das Netzwerk repräsentiert insgesamt über 6.000 Mitarbeiter und einen Jahresumsatz von mehr als 300 Millionen Euro.

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